Der Bau von Eisenstadt

1

Eisenstadt kennt ihr sicher noch von unserer Frankenbattle, oder? Die Spielplatte für unser Spiel in Forchheim hat unser Dominic gezaubert. Was viele nicht wissen: Eisenstadt sollte ursprünglich mal ganz anders aussehen. Wie es werden sollte und warum es dann doch anders wurde, das berichten wir heute.

Eisenstadt oder „Es wird ganz anders, als du denkst!“

Dominic wollte uns mit der Spielplatte überraschen und das ist ihm auch gelungen. Als wir zum Spiel in Forchheim ankamen, hatten wir noch gar keine Ahnung von der Geschichte, die die Spielplatte im Verlauf der Bauphasen genommen hatte. Aber bei einem Fläschle Frankenbier har er uns dann aufgeklärt.

Konzept der Spielplatte „Eisenstadt“

Dominic hat zwei neue Spielplatten, die sich sehr gut kombinieren lassen. Es ist eine Spielplatte „Dnjepr“ mit einem Flussbett und links wie rechts je einem Geländestreifen. Den Fluss kann man an die Spielplatte „Eisenstadt“ angrenzen lassen, denn Dominic lässt den Fluss aus der Landschaft kommend in einen Kanal übergehen.

Auf der Spielplatte „Eisenstadt“ sind Wasserwege vorhanden. Sie sind Y-förmig angeordnet und teilen die Spielplatte in drei Regionen, die Stadtteile Fritzvorstadt, Schwarzenau und Tiefst.

"Eisenstadt" und daran angelegt, die zweite Spielplatte von Dominic, auf der wir dann auch einige Spiele ausgetragen haben.

„Eisenstadt“ und daran angelegt, die zweite Spielplatte von Dominic, auf der wir dann auch einige Spiele ausgetragen haben.

Die Styrodur-Fragmente von "Eisenstadt" und darauf aufgelegt Platzhalter für die Flächen der späteren Bebauung.

Die Styrodur-Fragmente von „Eisenstadt“ und darauf aufgelegt Platzhalter für die Flächen der späteren Bebauung.

Die Sache mit dem Flakturm

Den Modelcollect German Hamburg Flakturm IV Flak Tower (G-Tower) kennt ihr ja sicher. Es ist das Monsterteil, von dem man vier Bausätze braucht, bis man nen kompletten Flakturm auf der Platte hat. Der ging dem Dominic nicht aus dem Sinn. Vernünftigerweise entschied er sich, den Flakturm selbst zu bauen, denn das Gerät von Modelcollect kostet ( bei vier Bausätzen! ) ne ordentliche Stange Geld.

Auf den nachfolgenden Fotos seht ihr seinen Flakturm in noch unvollendetem Zustand. Was hier nicht zu sehen ist, das ist das, was ein fränkisches Unwetter von dem Flakturm übrig gelassen hat. Der Gute ist nämlich etwas in den Regen gekommen, wodurch er demnächst nochmal neu aufgebaut werden muss.

Ein Flakturm. Das Modell von Modelcollect hat unseren Dominic so sehr geflasht, dass er unbedingt auch so ein  Teil auf die Platte zaubern musste.

Ein Flakturm. Das Modell von Modelcollect hat unseren Dominic so sehr geflasht, dass er unbedingt auch so ein Teil auf die Platte zaubern musste.

Hier nochmal beide Spielplatten beim Probestellen, teils mit Gebäuden versehen. Da wir Einhörner sturen Plan durch Intuition und Bauchgefühl ersetzen, ist das nötig und fördert den Entwicklungsprozess.

Hier nochmal beide Spielplatten beim Probestellen, teils mit Gebäuden versehen. Da wir Einhörner sturen Plan durch Intuition und Bauchgefühl ersetzen, ist das nötig und fördert den Entwicklungsprozess.

Die Gebäude von Eisenstadt

Dominic hat eine ganze Reihe von Gebäuden von der Modellbahn im Pool. Dieen Pool ergänzte er mit

  • der schönen Italerikirche „Italeri 6174 Kirche“ und den
  • Italeri Berlinhäusern „Italeri 6086 / 6173 ‚Berliner Haus'“
  • Selbstgefertigten Gebäuden

Ich muss zugeben, die Berlin Häuser stechen mir auch ganz schön in der Nase… Bei der Frankenbattle hat es voll Laune gemacht, damit zu spielen. Häuserkampf im Inneren hatten wir noch nicht. Das wird die nächste Sache.

Der Bunker auf dem nachfolgenden Bild wird aktuell noch nicht auf der Spielplatte Eisenstadt eingesetzt. Dominic hatte sich entschieden, für die Frankenbattle nur Zivilgebäude auf die Platte zu stellen.

Die Anordnung der Gebäude ist eine Sache für sich. Auf den nachfolgenden Fotos sieht man, dass die Magistrale entlang des Kanals eigentlich große Stadthäuser erfordert. Die kleineren Gebäude, die Dominic bei der Stellprobe dort untergebracht hat, wanderten später an den Stadtrand, wo sie glaubwürdiger wirken.

Auf den dritten nachfolgenden Foto seht ihr ganz vorne einige runde Wege. Dort wird später der Stadtgarten hinkommen. Der Tupfer Grün hat dem Gesamtbild sehr gut getan.

Hier Eisenstadt nochmal aus anderer Perspektive.

Hier Eisenstadt nochmal aus anderer Perspektive.

Hier beide Platten in Gänze von der anderen Seite.

Hier beide Platten in Gänze von der anderen Seite.

Hier wurden die Straßen bemalt und die Auflageflächen der Grundstücke für die Häuser / die Bebauung grundiert.

Hier wurden die Straßen bemalt und die Auflageflächen der Grundstücke für die Häuser / die Bebauung grundiert.

Industrie & Co.

So ein StuG fühlt sich nur im Trümmerfeld eines Industriebetriebs wohl. Das dachte sich sicher auch der Dominic. Er konstruierte ein großes Fabrikgebäude, das ihr auf dem folgenden Foto weit hinten erkennen könnt. Dort, wo es steht, kam später dann tatsächlich ein Gewerbegebiet hin, allerdings wurde es zunächst mit kleineren Gebäuden bestückt. Die Sache mit der Werkshalle ist noch nicht final. Da steht ja auch noch die Planung der Inneneinrichtung an.

Stellprobe mit Häusern. Eisenstadt wächst.

Stellprobe mit Häusern. Eisenstadt wächst.

Links vorne erkennt man die erste Version des Industriegebäudes / der Fabrikhalle von Eisenstadt.

Links vorne erkennt man die erste Version des Industriegebäudes / der Fabrikhalle von Eisenstadt.

Im Hintergrund: der Flakturm in Eisenstadt.

Im Hintergrund: der Flakturm in Eisenstadt.

Der Flakturm im Fokus

Der Flakturm im Fokus

Hier die Fabrikhalle, jetzt bereits mit ausgeschnittenen Fensteröffnungen und Türen und Toren.

Hier die Fabrikhalle, jetzt bereits mit ausgeschnittenen Fensteröffnungen und Türen und Toren.

Die Ruinen

Der Stadtteil „Schwarzenau“ ist von Ruinen geprägt. Diese hat Dominic hier schon mal im Bild vorne links erkennbar teilgefertigt und aufgesetzt. Bei der Konstruktion hat er sich von Doncolors Berlingebäuden inspirieren lassen.

Der Rotschimmer stammt von dem Baldachin über der Location. Die Sonne drückt die Farbe durch. Rechts das Fabrikgebäude.

Der Rotschimmer stammt von dem Baldachin über der Location. Die Sonne drückt die Farbe durch. Rechts das Fabrikgebäude.

Der Boulevard

Die Magistrale, Prachtstraße oder der Boulevard – eines ist all diesen Begriffen gemeinsam: Größe! Damit hat Dominic lange gehadert, wie schon oben beschrieben. Auf dem nachfolgenden Foto ist es schon magistraliger geworden. Wer die Fotos von der Frankenbattle kennt, weiß, wie es später nochmal anders wurde, nämlich total elegant mit einer selbstgefertigten Häuserzeile.

Wie man erkennen kann, wurde die Beabuung bzw. die Platzierung der Gebäude auf der Grundfläche von Eisenstadt des Öfteren geändert.

Wie man erkennen kann, wurde die Beabuung bzw. die Platzierung der Gebäude auf der Grundfläche von Eisenstadt des Öfteren geändert.

Der Friedhof

Der gefiel mir sofort. Allerdings war er zum Zeitpunkt der Frankenbattle noch nicht fertig und kam daher noch nicht zum Einsatz.

Im Vordergrund der Friedhof von Eisenstadt.

Im Vordergrund der Friedhof von Eisenstadt.

Fabrikhalle „Karl Schneuffelreuth“

Das Werksgebäude des bekannten Eisenstädter Unternehmers Karl Schneuffelreuth ist ebenfalls noch im Werden. Das Foto hier zeigt, die ersten Einrichtungen der Halle. Wie man an der Story von „Roter Oktober“ schnell erkennen kann, braucht so ne Fabrik Zeit. Die Frankenbattle war aber auch so ein genuss. Wir rechnen mit der planmäßigen Fertigstellung der Fabrikhalle „Karl Schneuffelreuth“ im Dezember.

Ein Blick ins Innere der Fabrikhalle. Maschinen, Leitungen und Rohre wurden bereits verlegt.

Ein Blick ins Innere der Fabrikhalle. Maschinen, Leitungen und Rohre wurden bereits verlegt.


Bildnachweis: © alle Dominic

Über Sturmi

Sturmi ist passionierter Dioramen- und Modellbauer und Table-Top-Spieler. Seinen Einstieg fand er über das frühere Spielsystem "Behind-Omaha" von Samy, er ist jedoch nicht festgelegt.

1 Kommentar

Leave A Reply