„Roter Oktober“ #21: Steine auf Shturmigrad

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Etwas Eyecandy fürs verwöhnte Wargamerauge gefällig? Gerne doch. Darf’s etwas mehr sein? Sicha! Imma drauf. Es ist nichts Großes, halt so ne Idee. Spontan im Sturmihirn geboren und wie er so iss mal eben schnell umgesetzt. Es bot sich ja auch irgendwie an.

Wo gehören Steine hin?

Wenn man den Spießbürger fragt, dann erfährt man, dass Steine auf gar keinen Fall in den heimischen Rasen gehören. Dort sind sie nämlich am Samstag Nachmittag der schnelle Tod des teuren und geliebten Rasenmähers. Aber wer fragt schon samstäglich rasenmähende Spießbürger?

Der Rasen ist nun genau die Stelle, die dem Herrn Rittmeister von Stürmisch als verbesserungswürdig erschien. Was nämlich pflanzt man so zwischen den Gleisen und den Betonstraßen an? Klar, da kommt noch Gras auf den Erdboden drauf. Und mit Büschen hat er ja auch schon Spaß gehabt. Die kommen auch drauf. Passt.

Passt, reicht ihm aber nicht. Im vermutlich etwas unaufgeräumten Russland dürften da schon ein paar Findlinge oder andere größere Steine rumliegen, um die herum das Gras dann gewuchert hat. So zumindest meine Vorurteile. Klar könnte man dort auch anderes Material abladen: Schienenprofile, Kisten, Kanister, Seilrollen und anderes Gerödel… Das wollen wir aber mal nicht, denn das findet sich ja auf jeder anderen Null-Acht-Fuffzehn-Wargaming-Spielplatte bis zum Abwinken. Steine sollen es werden. Und wenn der Sturmi Steine will, dann kriegt der die auch…

Woher die Steine nehmen?

Die Sturmi’schen Steinbrüche im hiesigen Baumarkt liefern gerundete Mini-Kiesel mit einer Länge von etwa 3 bis 5 mm. Das frommt. Die werden dann mal eben schnell mit Strukturpaste an verschiedenen Stellen auf die Spielplatte gedübelt. Auf den nachfolgenden Fotos erkennt man die Findlinge recht gut, sie sind nämlich „pink“ – wie könnte es anders sein. Der farbige Aquariumskies aus dem Baumarkt wurde damals nämlich ob seiner passenden Farbe käuflich erworben.

Von der Größe her kann man sich die Steine gut mitten im späteren Gras vorstellen. Es lockert das gleichförmige Bild sicher gut auf, wenn da ab und an so ein Wacker mittenmang liegt.

Die Befestigung erfolgt mit Strukturpaste. Einfach nen Tropfen davon unter den Stein und schon pappt die Sache auf Shturmigrad. Sorgfältiges Trocknen der Strukturpaste ist natürlich wichtig. Erst im trockenen Zustand kommt die Klebewirkung zustande.

Hier wurden die Steine zwischen die zum Entertainment des Malers aufgestellten Figuren drapiert.

Hier wurden die Steine zwischen die zum Entertainment des Malers aufgestellten Figuren drapiert.

Gerne auch mal ein Grüppchen...

Gerne auch mal ein Grüppchen…

Und auch mal paar mehr davon...

Und auch mal paar mehr davon…

Oder auch mal nur zwo.

Oder auch mal nur zwo.

Die Befestigung mit einem Tropfen Strukturpaste funktioniert bestens. Nach dem Trocknen der Strukturpaste halten die Dinger (fast) bombenfest

Die Befestigung mit einem Tropfen Strukturpaste funktioniert bestens. Nach dem Trocknen der Strukturpaste halten die Dinger (fast) bombenfest

Bemalen der Steine

Wie auf den Figuren Bases auch werden die Steine mit „Sand“ von Revell Aquacolor grundiert. Dann kommt auf Stein und Umgebung ein wässriger Wash mit der „Lederbraun“ drauf und final wird mit „314 Beige“ trockengebürstet. Das Trockenbürsten habe ich in diesem Fall übrigens mit dem 1 cm breiten Borstenpinsel umgesetzt. Es arbeitet sich da wesentlich besser, wie mit den kleinen Dry-Brush-Pinseln von Army Painter. Na, und man kommt auch flotter von der Stelle.

Painting ist angesagt: Grundierung "Sand" und drauf nen Wash mit "Lederbraun". Beides von Revell Aquacolor.

Painting ist angesagt: Grundierung „Sand“ und drauf nen Wash mit „Lederbraun“. Beides von Revell Aquacolor.

Nach dem Trocknen werden die Spuren verschwunden sein,

Nach dem Trocknen werden die Spuren verschwunden sein,

Auch hier.

Auch hier.

Man erkennt aber schon, wohin die Reise gehen wird.

Man erkennt aber schon, wohin die Reise gehen wird.

Final gabs auch noch etwas Trockenbürsten mit der "314 Beige" von Revell Aquacolor.

Final gabs auch noch etwas Trockenbürsten mit der „314 Beige“ von Revell Aquacolor.

Damit kann’s dann auch schon weitergehen. Für heute aber legen wir nen Stopp ein.

Best

Sturmi


Bildnachweis: © alle schwarzer.de



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Über Sturmi

Sturmi ist passionierter Dioramen- und Modellbauer und Table-Top-Spieler. Seinen Einstieg fand er über das Spielsystem "Behind-Omaha", er ist jedoch nicht festgelegt.

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