Der Kampf um die Makronenhöhe: schwere Gefechte in Adventien

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Die 103,7 Meter hoch gelegene Makronenhöhe im südlichen Adventien ist von entscheidender Bedeutung für die Festigung des Brückenkopfs links vom Christstollen. Immer und immer wieder rennen deutsche Panzergrenadiere und Panzerbataillone gegen die Makronenhöhe an, können die mit Vanillekipferln nahezu hermetisch abgesperrten gut befestigten Stellungssysteme nicht einnehmen. Oberst Zimt von Stange bereitet eine Offensive vor, mit der sich das Blatt wenden soll.

Die Ausgangslage

Die gut ausgebaute Erdbeerblumen-Stellung der russischen 3. Garde-Schützen-Division ist nahezu uneinnehmbar. Unzählige Nester mit schweren Maxim-MGs und Granatwerfern geben dichtestes Gegenfeuer bei allen deutschen Angriffen.

Schwere Maxim-MGs verteidigen den Makronenhügel.

Schwere Maxim-MGs verteidigen den Makronenhügel.

Die Widerstandsnester der 3. Garde-Schützen-Division mit Maschinengewehren und teils tief in den Hefeteig eingegrabenen T-70-Tanks können oftmals auch im Direktbeschuss nicht ausgeschaltet werden.

Die Widerstandsnester der 3. Garde-Schützen-Division mit Maschinengewehren und teils tief in den Hefeteig eingegrabenen T-70-Tanks können oftmals auch im Direktbeschuss nicht ausgeschaltet werden.

Gefährlich sind auch die Querschläger von den an den Haselnüssen abprallenden deutschen MG-Salven. Besonders nervig sind auch die vielen versteckten Kalorien, welche an und in so manchem Plätzchen hinterhältig lauern. In einem unbedachten Moment springen diese auf die Hüften der deutschen Grenadiere, welche die üble Last dann während des gesamten Gefechts mit sich herumschleppen müssen. Eine der hinterhältigsten Geheimwaffen der roten Armee.

Die deutsche Stellung in vorderster Frontlinie. Schwere Panzerjäger "Elefant" sind zwischen den Kokosmakronen in Stellung gegangen.

Die deutsche Stellung in vorderster Frontlinie. Schwere Panzerjäger „Elefant“ sind zwischen den Kokosmakronen in Stellung gegangen.

Die deutsche Frontlinie verläuft in dem widrigen Gelände recht zick-zack-artig. Die Kokosmakronen versperren einerseits den russischen Truppen den Bewegungsraum für einen massiven gepanzerten Vorstoß. Andererseits engen sie auch die deutschen Truppen ein. Auf dem Bild erkennbar ist ein Jagdpanzer Elefant der schweren Panzerjägerabteilung 4711. Mit seiner Acht-Acht-Kanone hält er das Vorfeld der Stellung frei von russischen T-70-Krümeln.

Zwei  M1931 (B-4) der 3. russischen Gardeartilleriedivision in Stellung hinter dem Haselnusshügel.

Zwei M1931 (B-4) der 3. russischen Gardeartilleriedivision in Stellung hinter dem Haselnusshügel.

Die deutsche Luftaufklärung meldet Teile der 3. russischen Gardeartilleriedivision hinter dem Haselnusshügel. Man weiss im Divisionstab, dass sich da etwas übles zusammenbraut. Die 3. russischen Gardeartilleriedivision hat sicher bereits ihre 203mm-Wummen in Stellung gebracht und wird über kurz oder lang die deutschen Stellungen mit schweren Mandelsplittern eindecken. Schon jetzt rollen Lkws mit Kisten voller Mandel-Granaten an die russische Front.

Die Artilleriebeobachter wurden an mehreren Stellen gesichtet. Sie kündigen die russische Gegenoffensive an, soll sich doch eine russische Garde-Artillerie-Division in Marsch gesetzt haben. Deren schwere Mandelwerfer sind bei den deutschen Grenadieren gefürchtet.

Die Artilleriebeobachter wurden an mehreren Stellen gesichtet. Sie kündigen die russische Gegenoffensive an, soll sich doch eine russische Garde-Artillerie-Division in Marsch gesetzt haben. Deren schwere Mandelwerfer sind bei den deutschen Grenadieren gefürchtet.

Im Vorfeld des Makronenhügels wurden bereits erste Artilleriebeobachter in den Erdbeerblumen-Feldern entdeckt. Oftmals sind diese für deutsche Scharfschützen nicht zu entdecken, da sie sich hinter den Erdbeerblumen verkriechen.

Erste Panzergrenadiere rücken nach Vorne und sammeln sich im winterlichen Bereitstellungsraum

Erste Panzergrenadiere rücken nach Vorne und sammeln sich im winterlichen Bereitstellungsraum

Für den frühen Mittwoch ist die Offensive geplant. Nach einem Feuerschlag der Artillerieabteilung 4 wird Oberst Zimt von Stange den Angriff auf den Makronenhügel einleiten.

Immer wieder kommt Störfeuer von russischen Granatwerfern aus den Erdbeerblumenfeldern, welche leicht südlich des Makronenhügels liegen. Die Granatwerfer sind nur schwer zu packen.

Immer wieder kommt Störfeuer von russischen Granatwerfern aus den Erdbeerblumenfeldern, welche leicht südlich des Makronenhügels liegen. Die Granatwerfer sind nur schwer zu packen.

Der Angriff auf die Makronenhöhe

Mittwoch morgen, 04:05, es ist soweit. Oberst Zimt von Stange bläst zum Angriff. Der 5-minütge Feuerschlag ist vorüber und die deutschen Grenadiere springen aus ihren Stellungen und stürmen den Makronenhügel.

Deutsche Panzergrenadiere erobern das Makronenfeld im Vorfeld des Makronenhügels.

Deutsche Panzergrenadiere erobern das Makronenfeld im Vorfeld des Makronenhügels.

Die ersten 400 Meter sind geschafft. Nur wenig Gegenfeuer kommt aus den russischen Stellungen. Offenbar lag der Feuerschlag gut im Ziel. Doch da? Was ist das? Motorengeräusch kommen auf und werden immer lauter!!!

Die T-34 der 4711. Garde-Panzerbrigade werfen im Bethmännchen-Rain ihre Motoren an. General Grigorij hat den Gegenangriff auf die deutschen Stellungen befohlen.

Die T-34 der 4711. Garde-Panzerbrigade werfen im Bethmännchen-Rain ihre Motoren an. General Grigorij hat den Gegenangriff auf die deutschen Stellungen befohlen.

Schwere T-34 der 4711. Garde-Panzerbrigade werden am Horizont sichtbar. Die Silhouetten verdichten sich zunehmends und Oberst Zimt von Stange wird bewusst, dass sich gerde ein russischer Gegenangriff formiert. Per Funk fordert er Artilerieunterstützung an. Die schweren deutschen Mandelwerfer gehen in Stellung und beharken die T-34 mit ihren Vierkant-Mandel.Geschossen mit Zartbitter-Kern. Die Zartbitterkerne durchschlagen jede denkbare „Nein-Danke“-Panzerung.

Schon liegen die Mandelgeschosse dicht an dicht zwischen den anstürmenden T-34.

Schon liegen die Mandelgeschosse dicht an dicht zwischen den anstürmenden T-34.

Die russischen Panzerkommandanten wissen gar nicht, wie ihnen wird. Schon liegt süßlicher Mandelduft im Kampfraum ihrer T-34. Draußen hören sie das Krachen und Bersten der einschlagenden und an die Panzerung prasselnden Mandelsplitter. Da, den Tank von Wassilij Timoschenko hats erwischt!

Die schweren deutschen Mandelwerfer verstehen ihr Handwerk. Die T-34 werden vom dichten Abwehrfeuer zum Halten gebracht. Aus vielen fließt der Zuckerguss in Strömen.

Die schweren deutschen Mandelwerfer verstehen ihr Handwerk. Die T-34 werden vom dichten Abwehrfeuer zum Halten gebracht. Aus vielen fließt der Zuckerguss in Strömen.

Auch die deutche Luftaufklärung bestätigt, dass der russische Vorstoß zum Halten gebracht wurde. Hier ein Bild aus einem fiesen Storch der Luftaufklärung.

Reglos stehen die von Mandelsplittern durchsiebten T-34 auf dem Schlachtfeld. Die Tankisten sind ausgebootet und haben sich vor den verführerischen Mandeldüften in Sicherheit gebracht.

Reglos stehen die von Mandelsplittern durchsiebten T-34 auf dem Schlachtfeld. Die Tankisten sind ausgebootet und haben sich vor den verführerischen Mandeldüften in Sicherheit gebracht.

Oberst Zimt von Stange dankt der Artillerieabteilung 4 für ihre gute Arbeit und bläst wieder zum Angriff. Die Sturmgeschützabteilung 24 rollt nach vorne. Ihre Stummel-StuGs rollen über die Piste und werden zum Schutz von Panzergrenadieren begleitet.

Die Stummel-StuG III der Sturmgeschützabteilung 24 im Angriff.

Die Stummel-StuG III der Sturmgeschützabteilung 24 im Angriff.

Die Panzergrenadiere stürmen mit Unterstützung der Sturmgeschützabteilung 24 die Makronenhöhe.

Die StuG III der Sturmgeschützabteilung 24 in Begleitung von Panzergrenadieren.

Die StuG III der Sturmgeschützabteilung 24 in Begleitung von Panzergrenadieren.

Oben angekommen besetzt Oberst Zimt von Stange alle russischen Glühweinlager, eröffnet einen Weihnachtsmarkt und lädt zum Umtrunk ein. General Grigorij kommt mit seinem Generalsstab dazu und man klönt gemeinsam von alten Zeiten.

Stay tuned!

Sturmi


Bildnachweis: © alle schwarzer.de

Über Sturmi

Sturmi ist passionierter Dioramen- und Modellbauer und Table-Top-Spieler. Seinen Einstieg fand er über das frühere Spielsystem "Behind-Omaha" von Samy, aktuell spielt er "Poor Bloody Infantry/PBI", "Geile Scheiße", "DBMM", "ARMATI", "SAGA" und "Bolt Action"

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