Pink Unicorn gekürt: Best-Of-Show-Award 2016

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Na, da haben wir mal nicht schlecht geschaut, als man uns nach Vorne zitierte. Der MBC Koblenz verleiht uns den Best-of-Show-Award für unseren Table-Top-Spiel-Auftritt auf der 12. Modellbau-Ausstellung des Modellbauclub Koblenz, vor allem weil wir so viele Gäste in unser Spiel einbezogen haben.

Wir sagen ganz herzlich Danke!

Non-Stop-Gaming in Koblenz

Ja, es war wirklich so. Es wurde durchgespielt von Samstag 10:00 – gleich nach der Eröffnung der Ausstellung – bis Sonntag abend, als geschlossen wurde. Schon als wir uns Samstag Morgens mit den anderen Ausstellern unterhielten, sagte mehr als einer, dass er schon von Saint-Aubin gehört habe und dass er nachher mal unbedingt rüberkommen will zum Mitspielen.

Die beiden Spielplatten waren permanent in Betrieb. Oftmals waren vier, sechs oder sogar acht Spieler gleichzeitig aktiv.

Die beiden Spielplatten waren permanent in Betrieb. Oftmals waren vier, sechs oder sogar acht Spieler gleichzeitig aktiv.

So ist es denn auch geschehen. Gut, dass Jarno mit von der Partie war. Er hat sich als Drill Instructor der Einweisung neuer Spieler befleissigt, während Plasti und meinereiner die Spielleiter gaben. Na, für ein eigenes Ründchen zu zocken, war glücklicherweise auch noch Platz zwischendrin.

Auch in Saint-Aubin raschelte es ganz gut im Karton. Die Acht-Acht-Wummen der Tiger-Panzer waren permanent im Einsatz, um "die Prinzessin um Chateau Tailleville zu beschützen". Der Verbrauch an Shermanpanzern an den zwei Spieltagen lag bei etwa 270 Stück.

Auch in Saint-Aubin raschelte es ganz gut im Karton. Die Acht-Acht-Wummen der Tiger-Panzer waren permanent im Einsatz, um „die Prinzessin um Chateau Tailleville zu beschützen“. Der Verbrauch an Shermanpanzern an den zwei Spieltagen lag bei etwa 270 Stück.

Bis man jedes Mal die Altstadtgassen wieder von gebröselten Eisentaxis freigeräumt hat... das Stadtreinigungs- und Fuhramt von Saint-Aubin hat permanent geflucht. Hier haben grade zwo Tigers recht gründlich geklärt, wo Barthel den Most holt...

Bis man jedes Mal die Altstadtgassen wieder von gebröselten Eisentaxis freigeräumt hat… das Stadtreinigungs- und Fuhramt von Saint-Aubin hat permanent geflucht. Hier haben grade zwo Tigers recht gründlich geklärt, wo Barthel den Most holt…

Viele Spielzüge wurden von den anwesenden Sofagenerälen heiß diskutiert.

Viele Spielzüge wurden von den anwesenden Sofagenerälen heiß diskutiert.

Samstag Abend, nach Schließen der Ausstellung, spielten die Mitglieder des MBC Koblenz weiter, welche über Nacht die Halle bewachten. Wie wir am nächsten Morgen erfuhren, konnte man sich nur schwer zwischen Saint-Aubin-Sur-Mer und der Schelde entscheiden. Man musste ja auch nicht, denn im Verlauf der Nacht hat man auf beiden Platten kräftig gezockt.

Rundgang auf der Ausstellung: mein schlechtes Gewissen…

Üblicherweise treibt es mich ja auf der Ausstellung um, die optischen Leckerbissen mit der Kamera einzufangen. Dieses Mal hat mich meine Spielleiterrolle an den Stand gefesselt und ich war nur „mal kurz“ an einem einzigen Stand und habe dort ein paar oberschicke Sachen abgelichtet. Wenn ich hier die Fotos zeige, dann könnte womöglich der Eindruck einstehen, es habe sonst nichts Sehenwertes gegeben. Ich widerspreche aufs Heftigste!

Aber jetzt habe ich genug geredet. Die Bilder sollen für sich sprechen.

Ikizazia – Waiting for the flood

Was auf diesen Bildern zu sehen ist, sind mehr als nur Felsen und ein Geschützturm. Da steckt auch eine schöne Story dahinter. Die Küstenbatterie Ikizaz 29 steht schon seit viele Jahren auf diesem Felsen. Genau 147 Jahre sind seit der großen Schlacht von Ikizazia vergangen. Ikizazia ist das Land, welches damals mit seinem Nachbarn in großer Fehde lag. Der Angriff konnte abgewehrt werden, der Krieg endete. Dennoch oder gerade deswegen, behielt man die Küstenbatterie Ikizaz 29 in Dienst. Mehr noch modernisierte man sie regelmäßig mit neuester Technik – wie man an den moderneren Aufbauten auf dem Geschützturm erkennen kann.

Hier der Geschützturm der Batterie Ikizaz-29.

Hier der Geschützturm der Batterie Ikizaz-29.

In den Felsen unterhalb der Geschützbatterie Ikizaz-29 brüten Seevögel.

In den Felsen unterhalb der Geschützbatterie Ikizaz-29 brüten Seevögel.

Der Tidenhub an den Küsten von Ikizazia ist gewaltig, wie man sehen kann.

Der Tidenhub an den Küsten von Ikizazia ist gewaltig, wie man sehen kann.

Trotz High-Tech finden sich auch heute noch Pferde in der Armee von Ikizazia.

Trotz High-Tech finden sich auch heute noch Pferde in der Armee von Ikizazia.

Die salzhaltige Seeluft an Ikizazias Küste hat dem Stahl der Küstenbatterie Ikizaz-29 bereits schwer zugesetzt. 147 Jahre sind schon eine lange Zeit.

Die salzhaltige Seeluft an Ikizazias Küste hat dem Stahl der Küstenbatterie Ikizaz-29 bereits schwer zugesetzt. 147 Jahre sind schon eine lange Zeit.

Der Geschützturm auf Ikizaz-29 - stets bereit zur Abwehr eindringender Feinde.

Der Geschützturm auf Ikizaz-29 – stets bereit zur Abwehr eindringender Feinde.

Modernste Technik wurde auf dem Geschützturm nachgerüstet, um die Verteidigungsfähigkeit der Küstenbatterie dauerhaft sicherzustellen. Der befürchtete Angriff des unliebsamen Nachbarn blieb seit 147 Jahren aus, aber die Landesväter von Ikizazia wollen sicher gehen und nichts dem Zufall überlassen.

Modernste Technik wurde auf dem Geschützturm nachgerüstet, um die Verteidigungsfähigkeit der Küstenbatterie dauerhaft sicherzustellen. Der befürchtete Angriff des unliebsamen Nachbarn blieb seit 147 Jahren aus, aber die Landesväter von Ikizazia wollen sicher gehen und nichts dem Zufall überlassen.

Ikizazia hat aber noch eine weitere Geschichte für den interessierten Besucher bereit. Diese offenbart sich natürlich nur, wenn man das Gespräch mit dem Schöpfer von Ikizazia sucht – wie es der Sturmi getan hat. „Ikizazia“ als Land entstand damals durch Schütteln des Wortes „Zaziki“.

Wer erkennt den umgedrehten Zaziki-Eimer?

Wer erkennt den umgedrehten Zaziki-Eimer?

Jetzt werdet ihr euch fragen, wie um alles in der Welt Zaziki ins Spiel kam. Num, das war ganz einfach. Dem Schöpfer von Ikizazia fiel nämlich ein, den Gefechtsturm auf dem Felsen auf einem umgedrehten „Zaziki-Eimer“ aus dem Kühlregal aufzubauen. Dieser diente dem Geschützturm als Drehlafette. Er ist kaum wiederzuerkennen, denn er wurde meisterlich mit Blechen und technischem Gerät bestückt.

Für das Design des Geschützturms und für die ganze Idee nebst der Story vergibt der Sturmi das Prädikat "Endgeil!".

Für das Design des Geschützturms und für die ganze Idee nebst der Story vergibt der Sturmi das Prädikat „Endgeil!“.

Hier nochmal die steilen Felsen unterhalb der Batterie Ikizaz-29.

Hier nochmal die steilen Felsen unterhalb der Batterie Ikizaz-29.

Die Tanks von Peter Pickenhahn

Was macht jemand, dem die eigentlich schon sehr schicken Tanks von Warhammer nicht schick genug sind? Eine Möglichkeit ist es, eigene Boliden zu entwickeln und diese From-Scratch zu bauen. Peter Pickenhahn ist ein Solcherwelcher. An seinem Stand bei den „Scale Friends“ zeigt er einige seiner punktegewaltigen Ungetüme. Auch farblich perfekt in Szene gesetzt haben sie den Sturmi begeistert.

Peter Pickenhahn: Warhammer-Tanks

Peter Pickenhahn: Warhammer-Tanks

Peter Pickenhahn: Warhammer-Tanks

Peter Pickenhahn: Warhammer-Tanks

Peter Pickenhahn: Warhammer-Tanks

Peter Pickenhahn: Warhammer-Tanks

Peter Pickenhahn: Warhammer-Tanks

Peter Pickenhahn: Warhammer-Tanks

Hier kann man zudem hinten einen weiteren Boliden im Entstehen sehen.

Hier kann man zudem hinten einen weiteren Boliden im Entstehen sehen.

Peter Pickenhahn: Warhammer-Tanks

Peter Pickenhahn: Warhammer-Tanks

Peter Pickenhahn: Warhammer-Tanks

Peter Pickenhahn: Warhammer-Tanks

Peter Pickenhahn: Warhammer-Tanks

Peter Pickenhahn: Warhammer-Tanks

1:285-Modelle von Peter Pickenhahn

Wer die voluminösen Boliden von Peter Pickenhahn sieht, kann sich kaum vorstellen, dass er auch dem winzigen Maßstab 1:285 frönt. Gegensätzlicher können Leidenschaften wohl kaum sein. Doch es ist so. Auch in diesem Maßstab tobt sich Peter Pickenhahn aus. Hier eine Sammlung von Fahrzeugen im Maßstabb 1:285.

Die Modelle im Maßstab 1:285 sind nicht alle im WK 2 beheimatet.

Die Modelle im Maßstab 1:285 sind nicht alle im WK 2 beheimatet.

Moderne Zeitgenossen wie der Spähpanzer Luchs von der Bundeswehr stehen neben dem russischen ISU-152. Im Maßstab 1:285 sind sie alle reizvoll.

Moderne Zeitgenossen wie der Spähpanzer Luchs von der Bundeswehr stehen neben dem russischen ISU-152. Im Maßstab 1:285 sind sie alle reizvoll.

Die Long Tom sieht im Maßstab 1:285 fast wie eine Heuschrecke aus.

Die Long Tom sieht im Maßstab 1:285 fast wie eine Heuschrecke aus.

Das 1-Cent-Stück links macht die Dimensionen deutlich. Den T-28 rechts könnte man in mancher Zahnlücke verstecken.

Das 1-Cent-Stück links macht die Dimensionen deutlich. Den T-28 rechts könnte man in mancher Zahnlücke verstecken.

Ein Mörser... auch für den Sturmi war was dabei.

Ein Mörser… auch für den Sturmi war was dabei.

Nahtlos geht im Maßstab 1:285 das Thema von Wk2 in Warhammer Fantasy über...

Nahtlos geht im Maßstab 1:285 das Thema von Wk2 in Warhammer Fantasy über…

Nur wer die Warhammer-Marienkäfer im Original gesehen hat, kann hier mitstaunen.

Nur wer die Warhammer-Marienkäfer im Original gesehen hat, kann hier mitstaunen.

Der Sturmi war höflich und hat nicht gefragt, ob der Peter einen von den roten Burschen verkaufen würde...

Der Sturmi war höflich und hat nicht gefragt, ob der Peter einen von den roten Burschen verkaufen würde…

Im Maßstab 1:285 ist auch eine Maus ganz handlich.

Im Maßstab 1:285 ist auch eine Maus ganz handlich.

Spielbericht / Battle-Report

Ja, den gibts natürlich auch. Aber heute abend ist es schon ein wenig spät. Nächste Woche lest ihr mehr von der Mega-Battle zwischen Panzerschmidt und Sturmi auf der Scheldeplatte. Der Foto-Battle-Report ist in Vorbereitung.

Stay tuned!

Sturmi

PS:
Nochmal ein großes Danke an die Organisatoren vom MBC Koblenz und die vielen Helfer für den schönen Event. Geren folgen wir der Einladung und sind auch beim nächsten Mal wieder dabei.


Bildnachweis: © alle schwarzer.de



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Über Sturmi

Sturmi ist passionierter Dioramen- und Modellbauer und Table-Top-Spieler. Seinen Einstieg fand er über das Spielsystem "Behind-Omaha", er ist jedoch nicht festgelegt.

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