Saint-Aubin-Sur-Mer #14: Juno Beach

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Die ganze Zeit reden wir von den Häusern der Stadt Saint-Aubin-Sur-Mer, die innerhalb von vier Wochen fertig werden müssen. Was noch völlig unbearbeitet war, das war vor allem der Strand ( „Juno-Beach“ ) der ja eine der Hauptbühnen der geplanten Aktivitäten sein würde.

Juno-Beach entsteht

Während ich in Mainz den Ponalizer gab, ging der Plasti recht frisch ans Werk und kümmerte sich um die Ausgestaltung der Strandpartie. Hier stellten sich natürlich einige gewichtige Fragen.

  • Soll der Strand plan und eben sein? ( im Original war er das ziemlich )
  • Wir gestalten wir die Befestigungsmauer am Strand zur Stadt hin?
  • Wie werden die Kanadier vom Strand zur Stadt gelangen? Deren Panzer?
  • Brauchen wir eine Rampe zur Überwindung der Höhendistanz? Eventuell mehrere?
  • Wie sollte die Grenzlinie zum Wasser hin verlaufen? Verschlungen? Mehr gerade?
  • Sollte es mit Seewasser gefüllte Senken im Strand geben?
  • Wollen wir DIE (allen bekannte) abgestürtzte Thunderbolt am Strand haben? Oder versperrt die nur den Platz?
  • Können wir noch ein paar kleine Bunker irgendwo platzieren?

Ihr seht, es gab Diskussionsstoff genug, den wir allabendlich auf der Couch zu bewältigen hatten. Schlussendlich modellierte der Plasti den Juno-Beach recht eben, zur Stadt hin leicht ansteigend.

Die Strandmauer selbst wurde nicht in Natursteinoptik ausgeführt. Auf die Rampen haben wir nicht gänzlich verzichten wollen, schließlich sollte ja ein Weg für die kanadischen Schörmis frei sein. Irgendwie sollten die ja in die Stadt gelangen und wir wollten sie nicht wie im Original zum seitlichen Ausweichen und Erklettern flacherer Strandpartien verdammen. Eine einzige Rampe wurde es dann, mit der Maßgabe, auf der nächsten, parallel anzusetzenden Strandplatte eine weitere Rampe zu implementieren. Wenn sich dort ein Schörmi verkeilen würde, dann müssen die Kanadier eben Fersengeld geben oder sich mit Infanterie einen Weg in die Innenstadt bahnen.

Hier erste Fotos von Juno Beach in erster Ausbaustufe. Auf die Thunderbolt haben wir verzichtet. In Saint-Aubin ist es sauber. Hier wird der Strand gefegt!

Hier die Rückseite des Widerstandsnetst WN 27, wie sie in die Strandmauer eingearbeitet ist.

Hier die Rückseite des Widerstandsnetst WN 27, wie sie in die Strandmauer eingearbeitet ist.

Die Rampe wird mit Kopfsteinpflaster als Straßenbelag ausgeführt. Die Straße führt ein Stück weit auf den Strand hinaus, verliert sich dann aber im Sand.

Die Rampe wird mit Kopfsteinpflaster als Straßenbelag ausgeführt. Die Straße führt ein Stück weit auf den Strand hinaus, verliert sich dann aber im Sand.

Die Strandmauer ist bereits grundiert und eine erste Lasur ist aufgetragen, um ihr Struktur zu geben.

Die Strandmauer ist bereits grundiert und eine erste Lasur ist aufgetragen, um ihr Struktur zu geben.

Die Rampe als Aufgang vom Strand zur Stadt ist ausreichend groß, um einem Schörmi den Weg in die Stadt zu ermöglichen. Allerdings kann hier kein Massenangriff erfolgen. Der alliierte Sofageneral wird sich schon seine Gedanken machen müssen...

Die Rampe als Aufgang vom Strand zur Stadt ist ausreichend groß, um einem Schörmi den Weg in die Stadt zu ermöglichen. Allerdings kann hier kein Massenangriff erfolgen. Der alliierte Sofageneral wird sich schon seine Gedanken machen müssen…

Der Pakbunker am WN 27

Der 5cm-Pak-Bunker des WN 27 ist Bestandteil der Strandmauer. Auch hier gehen die Arbeiten weiter. Plasti fügt den Pakbunker in das Trottoir ein, welches bis an den Pakbunker heranführt.

Oben am WN 27 sind erste Details ausgeführt. Das gepflasterte Trottoir führt bereits bis an das WN27 heran.

Oben am WN 27 sind erste Details ausgeführt. Das gepflasterte Trottoir führt bereits bis an das WN27 heran.

Auch im Innern des Pak-Bunkers sind erste Details ausgearbeitet.

Auch im Innern des Pak-Bunkers sind erste Details ausgearbeitet.

Damit will ich es für heute genug sein lassen, ihr Lieben.

Sturmi.


Bildnachweis: © alle schwarzer.de

Über den Autor

Sturmi ist passionierter Dioramen- und Modellbauer und Table-Top-Spieler. Seinen Einstieg fand er über das frühere Spielsystem "Behind-Omaha" von Samy, aktuell spielt er "Poor Bloody Infantry/PBI", "Geile Scheiße", "DBMM", "ARMATI", "SAGA" und "Bolt Action"

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