Am zweiten Tag…

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Das Trocknen hat den Resin-Schienenteilen gut getan. Die Grundierung wird einen Wash abkriegen und der wirkt manchmal ein wenig aggressiv auf den Untergrund ein. Heute am 2. Tag der Alxandrowsker Woche gehe ich den Schwellen an die Wäsche.

Tag #2: der 12.06.2018

Ein Großteil der späteren optischen Wirkung der Gleiskörperstücke geht von dem Hell-Dunkel-Kontrast des Schotterbettes aus. Damals bei meinen Arbeiten für Shturmigrad habe ich bereits mit dem Black Wash gearbeitet, den ich über den mit Mittelgrau grundierten Schotter laufen ließ. Die erhabenen Schotterbrocken ragen dann hell heraus, während die tieferliegenden Partien brav abgedunkelt werden.

Auftrag des Black Wash zum Abdunkeln der tiefergelegenen Schichten des Schotterbettes

So will ich es auch hier handhaben, wenngleich es einen Unterschied gibt, der mich nachdenklich werden lässt. Das Schotterbett in Shturmigrad war damals aus grobkörnigem Aquariumkies gefertigt worden. Da hat man beim Betrachten wirklich das Schotterfeeling. Bei den Resin-Gleisteilen von Tabletop Art ist der Schotter sehr viel kleiner ausgeprägt. Und ich bemerke, dass die Zwischenräume zwischen den Schottersteinen vergleichsweise großflächig plan sind. Das stört mich ein wenig und das gab es bei Shturmigrad nicht, denn anstelle der Planflächen zwischen den Schottersteinen gab es dort die darunterliegende Ebene der Steinchens.

Ich entschließe mich, gemäß Plan fortzufahren und erst nach Ausführung zur Manöverkritik überzugehen.

Der Black Wash von Game Color gibt den Resin-Schienenteilen von Tabletop Art sofort Struktur und Tiefe.

Der Black Wash von Game Color gibt den Resin-Schienenteilen von Tabletop Art sofort Struktur und Tiefe.

Auf den Schwellen der Resin-Schienenteile bleibt noch ein wenig viel von dem Black Wash haften. Es wäre besser gewesen, diese Tropfen mit einem Tempotaschentuch abzutupfen.

Auf den Schwellen der Resin-Schienenteile bleibt noch ein wenig viel von dem Black Wash haften. Es wäre besser gewesen, diese Tropfen mit einem Tempotaschentuch abzutupfen.

Die Schwellen der Resin-Schienenteile von Tabletop Art

Die Schwellen hatte ich schon damals bei Shturmigrad mit der Revell Aquacolor 36184 Lederbraun bemalt. Die Farbe wirkt bei Schwellen recht stimmig. Nervig ist nur, dass es recht viele Schwellen sind…

Nach dem Trocknen der Farbe Lederbraun stelle ich fest, dass sich der Farbton angenehm vom Schotterbett abhebt.

Nach dem gründlichen Trocknen des Black Wash werden die Schwellen der Resin-Schienenteile von Tabletop Art bemalt. Die Revell Aquacolor 36184 Lederbraun bewährt sich wie schon bei Shturmigrad.

Nach dem gründlichen Trocknen des Black Wash werden die Schwellen der Resin-Schienenteile von Tabletop Art bemalt. Die Revell Aquacolor 36184 Lederbraun bewährt sich wie schon bei Shturmigrad.

Nahaufnahme einer Resin-Weiche von Tabletop Art.

Nahaufnahme einer Resin-Weiche von Tabletop Art.

Nachteilig bei den Resin-Schienenteilen von Tabletop Art ist die Brüchigkeit des Materials und Werkstoffs Resin. Die Schienen sind teilweise nicht mehr intakt. Das hält mich jedoch nicht auf. Da muss man halt ein wenig improvisieren.

Nachteilig bei den Resin-Schienenteilen von Tabletop Art ist die Brüchigkeit des Materials und Werkstoffs Resin. Die Schienen sind teilweise nicht mehr intakt. Das hält mich jedoch nicht auf. Da muss man halt ein wenig improvisieren.

Fazit des 2. Tages

Man kommt in die Arbeiten rein und so langsam beginnt es zu flutschen. Die vielen Schwellen halten halt auf. Es sind viele kleine Flächen, die mit Lederbraun bepinselt werden müssen. Das hält ungeheuer auf. Der Auftrag der Black Wash mit grobem Pinsel war da einfacher.

„Morgen geht es weiter“ dachte ich und legte mich gegen Mitternacht zur Ruhe. In meinen Träumen gingen mir die Schwellen noch ein wenig nach…

Best

Sturmi


Bildnachweis: © alle schwwarzer.de



Über Sturmi

Sturmi ist passionierter Dioramen- und Modellbauer und Table-Top-Spieler. Seinen Einstieg fand er über das frühere Spielsystem "Behind-Omaha" von Samy, er ist jedoch nicht festgelegt.

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