Bergepanzer P.1000 „Bergeratte“

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Wir hatten für den Dominic zur Frankenbattle ein kleines Mitbringsel im Rucksack. Die Idee dazu geht auf Planungsgespräche für künftige Szenarien zurück. Jetzt haben wir Dominic auserkoren, das technische Konzept Wirklichkeit werden zu lassen. Nötig war es eh und da Dominic grade keine Russenpanzer zu kleben hat, zeigte er sich äußerst dankbar für unser kleines Mitbringsel.

Wozu benötigt man einen Bergepanzer P.1000 „Bergeratte“?

So darf man die Frage nicht stellen. So kam die Frage auch gar nicht auf. Es war ganz anders, als ihr denkt. Vorweg: auf dem Titelbild sieht man natürlich einen Bergepanther und keine Bergeratte. Wir haben auch keinen 1. April, sondern der 1. März. Insofern ist hier alles fein.

Über eines sind wir uns ja wohl sicher einig: so ne fette Ratte hätten wir ja alle gerne zuhause im Fahrzeugpool. Aber maximal in Kompaniestärke, oder? Modelcollect hat das gerochen und den Monsterbausatz auf den Markt gebracht. Der Doncolor hat sich auch so’n Ding geholt und irgendwie mögen wir doch alle das Dickblech. Alle? Fast alle!

Die Geburtsstunde des Gedankens

Mit Dominic sprache ich kürzlich über Pläne der nächsten Szenarien, die uns so im Spiel umtreiben könnten. Wir kamen auch auf Szenarien mit der Ratte zu sprechen.

Völlig gedankenlos sinnierte ich… „Wie willsten das Ding durch die Lande schippern? Um über einen Fluß zu kommen, muss ein ganzes Pionierbataillon eine erdbebensichere Brücke bauen. Und wenn die Ratte dann drüberfährt, kommt garantiert ein Luftangriff und schickt das Teil auf den Grund des Flusses. Das Ding kriegst du dann nie wieder aus dem Flussbett raus!“

Just in diesem Punkt war Dominic anderer Meinung. „Da bräuchte man einen Bergepanzer Ratte dafür! Dann geht’s!“ Und schon war die Idee geboren.

Die Bauteile für die Bergeratte

Die sich ergebenden spannenden Fragen diskutierte ich dann mit Doncolor, da ich das Ganze als Überraschung gestalten wollte: „Welche Bauteile wollen wir hier verwenden? Gibt es passende Anlagen in angemessener Dimensionierung?“. Wir entschieden uns, bestimmte Anlagen und Gerätschaften auf das Fahrgestell der P.1000 Ratte zu montieren.

Im Bausatz Italeri No. 285 „Bergepanther“ des Maßstabs 1:32 entdeckten wir schließlich einen umfangeichen Fundus an verwendbaren Baugruppen, einschließlich eines Erdsporns, welcher der Bergeratte ausreichend festen Halt bei ihren Arbeiten geben dürfte. Wir überlegen auch, auf dem Oberdeck eine gemauerte Werkstatthalle zu errichten. Eventuell könnte diese auch im Heck platziert werden, um dort kleinere Fahrzeuge wie den Königstiger aufzunehmen und diesen während der Fahrt zum nächste Einsatzort zu reparieren.

Überbleibsel für die Kruschkiste

Was den Dominic besonders freute: notabene muss der Geschützturm der Ratte übrigbleiben. Der Bausatz enthielt genügend Geschützrohre, um diesen als Drillingsturm auszustatten. Hier sieht Dominic Möglichkeiten für eine schicke Küstenbatterie als Abfallprodukt.

Wie geht es weiter?

Dominic wird einige Optionen ausprobieren. Sicher wird der Bau der Bergeratte einige Zeit verschlingen. Auf jeden Fall werden wir euch davon berichten.

Stay tuned!

Sturmi


Bildnachweis: © alle schwarzer.de

Über Sturmi

Sturmi ist passionierter Dioramen- und Modellbauer und Table-Top-Spieler. Seinen Einstieg fand er über das frühere Spielsystem "Behind-Omaha" von Samy, er ist jedoch nicht festgelegt.

1 Kommentar

  1. Gigantismus im Extrem…!

    Is ja nicht so, das ich nicht auf große fette Panzer stehen würde (obwohl..ich stewh genauso auf kleine…) aber das erscheint mir ein wenig übertrieben…! Zumindest, wenn man WK II im Hinterkopf hat. Was die Yamato oder die Mushashi für die Schiffe war.., ist die Ratte für die Panzer..! 50x so schnell zerstört wie sie gebaut worden ist..!

    Natürlich kann man die ganze Sache auch anders angehen.., (…das <Deutsche Reich hat in der Antarktis oder dem Mond überlebt…, – aber das wäre dann ja Fantasy ("Iron Sky"-warum auch nicht…) Aber dann sollte man es auch gleich als solches deklarieren und eine Regel dafür schreiben.
    Anders kann – zumindest ich- es nicht…
    Selbst bei mir hat die Gchizo…eine Grenze…. :-)

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