„Karawane der Elenden“ oder “Hauptsache mobil..!”

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So sehr ihm seine „Lilly“ auch ans Herz gewachsen war, ihre gemeinsame Zeit näherte sich langsam unweigerlich dem Ende. Sie hatte einfach nimmer den Bums, welcher sie zu Beginn ihrer Partnerschaft gehabt hatte. Dann klemmte es mal hier mal da.., und jetzt war sie auch noch nahezu unbeweglich geworden.

Hauptsache mobil..!

Keiner seiner Männer hatte noch Lust, sie durch die glühende Hitze zu schieben oder zu ziehen. „Wir bekommen sicher bald Ersatz..!“, leierte der Gefreite Hartmann einem Gebet gleich eine seiner ewig gleichen Phrasen herunter, welche seine Kameraden im Chor vollendeten: „…der Führer wird uns nicht im Stich lassen…!“

Unteroffizier Mayer straffte sich. „Genug Männer, wir müssen uns was einfallen lassen. Ich habe keine Lust, in eines dieser Marschbatallionen eingereiht zu werden..! Oder wollt ihr das..?“ Er schaute in die Runde, doch nicht einmal der Gefreite Hartmann schien darauf Lust zu verspüren.

„Wir müssten einfach taktisch wichtiger sein.“, murmelte der Richtschütze Wesedorf vor sich hin. „Panzerjäger-Selbstfahrlafette, dann müssten wir auch nicht laufen und schieben..!“ Bevor Hartmann eine seiner Parolen zur Antwort geben konnte, antwortete der Unteroffizier. „Naja, in Frankreich haben sie die 8,8 auf Zugmaschinen genagelt und das dann „Bunkerknacker“ genannt. Wir bauen die „Lilly“ einfach auf den Tommy Traktor vom Kompanietruppführer!“

Seine Besatzung sah ihn entgeistert an. „Das wäre ja Wehrkraftzersetzung…“ begann sich Hartmann sofort zu entrüsten, wurde jedoch vom Gefreiten Wesedorf mit einem rüden „Halts Maul Hartmann“ unterbrochen. „Der Kartoffelzähler kommt mit dem Traktor eh nicht zurecht, weil er gar nicht recht reinpasst“ spielte er auf die enorme Größe des Kompanietruppführers, Oberfeldwebel Schreiners an, „und dem Hauptmann is ne Selbstfahrlafette bestimmt lieber als ein Konserventransporter! Selbst wenn es nur eine „3,7 SfL „Lilly“ ist..“. Fragend schaute er in die Runde. „Sozusagen SdKfz. 08/15…“ beendete Wesedorf grinsend, und folgte dann Unteroffizier Mayer zum Kompaniegefechtsstand.

Umbau aus PSC-Teilen

„Lilly“

MaterialEinzelteile aus PSC-Universal-Carrier, Scrap, Ersatzteilkiste
Maßstab15 mm
NationDeutsch / ( Britisch )
Panzerung4-12 mm
Bewaffnung3,7cm Pak 36, MG
Besatzung5
PBI StatsArmor 4, Gun 6
Raw16, Average 26, Veteran 36
Jahr1942
Bem.Einzigartig; kann nur 1x aufgestellt werden
Hier die 37mm Pak 36 "Lilly" und der Universal Carrier von PSC.

Hier die 37mm Pak 36 „Lilly“ und der Universal Carrier von PSC.

Der Universal Carrier von PSC.

Der Universal Carrier von PSC.

Die 37mm Pak 36 wurde von der Lafette abmontiert.

Die 37mm Pak 36 wurde von der Lafette abmontiert.

Die übrig gebliebenen Teile. Die Spreizlafette wird nicht mehr benötigt. Die Räder jedoch werden am Heck des Universal Carriers montiert werden.

Die übrig gebliebenen Teile. Die Spreizlafette wird nicht mehr benötigt. Die Räder jedoch werden am Heck des Universal Carriers montiert werden.

Die "Lilly" auf dem Universal Carrier.

Die „Lilly“ auf dem Universal Carrier.

Das ungleiche Gespann von der anderen Seite.

Das ungleiche Gespann von der anderen Seite.

Very british...

Very british…

Etwas eng ist es schon.

Etwas eng ist es schon.

Von vorne sieht richtig gefährlich aus.

Von vorne sieht richtig gefährlich aus.

So aber auch.

So aber auch.


Bildnachweis: © XENA

Über XENA

XENA ist ebenso leidenschaftlicher Modellbauer wie passionierter Tabletopper. Zu seinen favorisierten Spielsystemen gehören PBI/Poor Bloody Infantry und Armati.

5 Kommentare

  1. Von der Hand in den Mund – naja, das DAK hatte keine Möglichkeit wählerisch zu sein – läuft, geht vor!
    ( später dann: läuft, geht zurück! )

  2. OMG, die arme Lafette zerstückelt!!! O.O
    Ich hab nen endlosen Haufen an den Anklopfern von PSC rumliegen, das nächste Mal gib Laut! ;-)
    Letzendlich, GEILER UMBAU! :-)

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