Drei Mörserleins für den kleinen Malhunger zwischendurch

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Wenn man so Woche für Woche ne Russenhorde bepinselt, braucht man mal was zur Entspannung und um den Rotarmistenkrampf im linken Zeigefinger zu lösen. Das stellte ich plötzlich fest. Als Lösung kam mir der Gedanke, mal wieder ein paar Mörserleins für die Rote Armee zu bauen und zu bepinseln. Das ist immer ein Nobrainer-Job und man kommt dabei wieder ein wenig zur Ruhe.

Drei Mörserleins

In meiner Bitz-Box fand ich doch tatsächlich noch Reste aus dem Set „Plastic Soldier Russian Infantry Heavy Weapons“. Für drei Granatwerfer und drei Teams sollte es reichen.

Beim Durchsehen der Armeen stellte ich unterschiedliche Bedarfe fest.

In der Steppe besitzt ein Mörserteam noch keinen 50mm-Mörser und ein Slot in der Armee sollte noch mit einem weiteren 50mm-Granatwerfer mit Team besetzt werden. Ideal! Hier kann Abhilfe geschaffen werden.

In der Steppe besitzt ein Mörserteam noch keinen 50mm-Mörser und ein Slot in der Armee sollte noch mit einem weiteren 50mm-Granatwerfer mit Team besetzt werden. Ideal! Hier kann Abhilfe geschaffen werden.

Hier die Lücke... Iss klaaar, oder?

Hier die Lücke… Iss klaaar, oder?

Bei der 10. NKWD Division wird in zwei Teams noch je ein Bediener benötigt. Das kann man haben.

Bei der 10. NKWD Division wird in zwei Teams noch je ein Bediener benötigt. Das kann man haben.

und hier wird in der Steppe noch ein 81mm Granatwerfer benötigt.

und hier wird in der Steppe noch ein 81mm Granatwerfer benötigt.

So stellte ich fest, dass ich mit minimalem Aufwand an drei Stellen würde Lücken schließen können. Da lohnt der zeitinvest gleich doppelt.

Die Fertigung der Granatwerfer…

…ist der simpelste Workflow dabei. Die Basen aus 5-Cent-Stücken werden mit Strukturpaste bestrichen, trocknen, werden dann mit Revell Aquacolor Sand grundiert, nach dem Trocknen mit einer Lasur Revell Aquacolor Lederbraun überzogen, die nach dem Trocknen mit der Revell Aquacolor 36314 Beige trockengebürstet wird. Easy peasy.

Die Granatwerfer werden noch simpler bemalt. Das Revell Aquacolor Bronzegrün ist meine Basecolor. Nach dem Trocknen geht nur noch ein Trockenbürsten mit Helloliv drüber.

Die Granatwerfer: Grundierung erfolgt mit Revell Aquacolor Bronzegrün. Danach setzt es ein Trockenbürsten mit Revell Aquacolor Helloliv. Finito.

Die Granatwerfer: Grundierung erfolgt mit Revell Aquacolor Bronzegrün. Danach setzt es ein Trockenbürsten mit Revell Aquacolor Helloliv. Finito.

Die Granatwerfer vor dem Aufbringen auf die Basen. Mit PONAL-Dünger wachsen sie bestens an.

Die Granatwerfer vor dem Aufbringen auf die Basen. Mit PONAL-Dünger wachsen sie bestens an.

Etwas MiniNatur Unkraut muss noch drauf. Das ist der Style meiner Steppentruppen.

Etwas MiniNatur Unkraut muss noch drauf. Das ist der Style meiner Steppentruppen.

Die Mörserteams

Die Bemalung der Figuren der Teams geschieht wie bei meinen Russen so üblich:

  • Grundierung Revell Aquacolor Schwarz.
  • Uniformfarbe Revell Aquacolor Khakibraun kommt per Trockenbürsten drauf, das gibt gute Struktur an der Uniform.
  • Dann Revell Aquacolor Hautfarbe, dann Gürtel, Helmriemen und Gerödel mit Lederbraun.
  • Wasserflasche und ggf. Rucksack mit dem Revell Aquacolor 36189 Beige
  • Der Helm wird mit Revell Aquacolor Gelboliv bemalt.

Die Basen werden in der Steppenversion (für das 77. Schützenregiment der 26. Schützendivision) exakt wie bei den Mörsern hergestellt. Bei den Basen der 10. NKWD Division kommen Steinquader aus Bitzrahmenstücken drauf. Grundfarbe der Base ist Schwarz, das zuerst mit Revell Aquacolor Mittelgrau trockengebürstet wird. Anschließend werden die Steinquader mit Revell Aquacolor 36189 Beige an den Kanten trockengebürstet, was diese vom Untergrund deutlich absetzt.

That’s it.

Damit bin ich mit meiner Entspannungsübung durch und lehne mich mal ganz gechillt zurück.

Stay tuned!

Sturmi

Hier die drei Teams beim ersten Ausgang nach dem Besuch der Bekleidungskammer.

Hier zwei der drei Teams mit einem Schützen und einem Funker beim ersten Ausgang nach dem Besuch der Bekleidungskammer. Ja, es hatten sich noch zwei andere Herren unter die Mörserteams gemischt… Ich kann nichts dafür…


Bildnachweis: © alle schwarzer.de

Über Sturmi

Sturmi ist passionierter Dioramen- und Modellbauer und Table-Top-Spieler. Seinen Einstieg fand er über das frühere Spielsystem "Behind-Omaha" von Samy, er ist jedoch nicht festgelegt.

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