Ein neues Kapitel für die Unikornische Bekleidungskammer wird aufgeschlagen. So farbenfroh wie bei den spätmittelalterlichen Uniformen hatte man es noch icht in Unikornien. Doch irgendwann ist ja immer das erste Mal.
Der erste Pikenier: Rote Kluft für den Kanton St. Gallen
Für meinen Fertigkeitstest nahm ich mir gleich mal die schwierigste Farbe vor: Rot. Als Farbe verwende ich hier Revell Aquacolor Karminrot. Diese grundiere ich mit Revell Aquacolor Hautfarbe, so dass das Rot auf einem hellen Rotton aufsetzen kann, was die Leuchtkraft steigern sollte / wollte / dürfte.
Es wurde wie immer: Alles kam anders als gedacht. Das Rot wollte nicht recht blickdicht werden. Und ich ging dazu über Farbschicht auf Farbschicht aufzutragen. Jeweils sehr dünne, damit eine dicke Farbschicht entstand. Aber eben mit viel Arbeit.
Irgendwann hatte ich den Knaben soweit, dass er mir frommte.
Seinen Brotbeutel bekam er mit „Revell Aquacolor Sand„, den Helm und den Dolch mit Silber, die Schuhe, Gürtel und Riemen mit Revell 36185 Braun. Die Riemen und alle Kleinteile umzog ich mit Nuln Oil für Schatten an den Rändern. Gesicht und Hände bekamen einen Soft Tone ab.
Die Base
Für die spätmittelalterliche Armee beschloss ich, eine völlig andere Basegestaltung wie für die anderen Truppen Unikorniens. Es sollte eine Grasfläche werden. Saftiges grünes Gras, wie man es in Europa überall vorfindet. Und es sollten keine Grasbüschel von MiniNatur werden, sondern Streugras.
Die Base grundierte ich mit Revell Aquacolor Sand und gab einen Wash aus Lederbraun darauf. Darauf setzte ich mit Wasser verdünnten PONAL. Darauf streute ich reichlich Streugras mit 2mm Halmlänge. Das drückte ich an. Überschüssiges Gras klopfte ich ab und sammelte die Reste wieder ein. Man ist ja sparsam.
Die Schuhe bekamen noch silberne Spangen.





