„From Hell“: Wenn Jack the Ripper in Whitechapel mordet…

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Von der Szenario in Hackenheim fielen mir wieder einige Fotos in die Hände. Dieses Mal war es der Spieltisch von „From Hell“, einem very british wirkenden TableTop.

Die Atmosphäre des London von 1888

London, Herbst 1888: Eine Stadt, die bei Tag schon müde wirkt und bei Nacht wie eine offene Wunde stinkt. Der Nebel liegt nicht nur über der Themse – er hängt in den Gassen, frisst sich in Mäntel, Lungen und Gedanken. Gaslaternen werfen kränkliches Licht auf nasse Pflastersteine, auf Pfützen, die aussehen, als hätten sie mehr gesehen, als gut für einen Menschen ist. In Whitechapel und Spitalfields drängen sich Körper an Körper, zu viele Leben in zu wenig Raum: Common Lodging-Houses, überfüllte Hinterhöfe, Pubs, in denen Armut, Alkohol und Diebstahl wie drei alte Freunde am Tresen sitzen.

Frauen ziehen durch die Straßen, Gelegenheitsprostitution als letzte Münze gegen Hunger, gegen Kälte, gegen das Nichts. Man spricht von Hunderten, von über tausend in Whitechapel – Zahlen, die klingen wie ein Urteil, nicht wie Statistik. Und dann kommt er: ein Name, der sich wie eine Rasierklinge in die Schlagzeilen schneidet. Jack the Ripper. Jack der Aufschlitzer. Ein Pseudonym, geboren aus einem Brief – dem „Dear-Boss“-Schreiben vom 27. September 1888, dessen Echtheit umstritten ist – und doch mächtig genug, um die Stadt in Atem zu halten.

Er schlägt zu im East End, mindestens fünf Frauen werden ihm im Herbst 1888 zugerechnet. Die Polizei stolpert durch die Dunkelheit, sucht in Gruppen Häuser ab, befragt Tausende, verhaftet Dutzende – und greift doch nach Nebel. Scotland Yard scheitert öffentlich, während Zeitungen weltweit das Grauen in Fortsetzungen pressen, jede Zeile ein weiterer Nagel in die kollektive Panik. Aus Ermittlungen wird Theater, aus Fakten werden Gerüchte: Leather Apron, Whitechapel Murderer, neue Verdächtige bei jedem Morgengrauen.

Und London? London macht weiter. Es hustet Ruß, es spuckt Schlagzeilen, es schluckt Schreie. Der Mörder wird nie gefasst – und genau deshalb bleibt er im Zentrum: als Schatten, der größer wird, je weniger man ihn sieht.

Diese Szene spielte auf dem Spieltisch von „From Hell“ auf der Szenario.

Hier meine Fotos als Eindrücke davon.

"From Hell" - Spieltisch zu Jack the Ripper aus dem London des Jahres 1888 im Stadtteil Whitechapel.

„From Hell“ – Spieltisch zu Jack the Ripper aus dem London des Jahres 1888 im Stadtteil Whitechapel.

"From Hell" - Spieltisch zu Jack the Ripper aus dem London des Jahres 1888 im Stadtteil Whitechapel.

„From Hell“ – Spieltisch zu Jack the Ripper aus dem London des Jahres 1888 im Stadtteil Whitechapel.

"From Hell" - Spieltisch zu Jack the Ripper aus dem London des Jahres 1888 im Stadtteil Whitechapel.

„From Hell“ – Spieltisch zu Jack the Ripper aus dem London des Jahres 1888 im Stadtteil Whitechapel.

"From Hell" - Spieltisch zu Jack the Ripper aus dem London des Jahres 1888 im Stadtteil Whitechapel.

„From Hell“ – Spieltisch zu Jack the Ripper aus dem London des Jahres 1888 im Stadtteil Whitechapel.

"From Hell" - Spieltisch zu Jack the Ripper aus dem London des Jahres 1888 im Stadtteil Whitechapel.

„From Hell“ – Spieltisch zu Jack the Ripper aus dem London des Jahres 1888 im Stadtteil Whitechapel.

Über den Autor

Sturmi ist passionierter Dioramen- und Modellbauer und Table-Top-Spieler. Seinen Einstieg fand er über das frühere Spielsystem "Behind-Omaha" von Samy, aktuell spielt er "Poor Bloody Infantry/PBI", "Geile Scheiße", "DBMM", "ARMATI", "SAGA" und "Bolt Action"

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