Wer beherrscht das Zentrum des Spielfelds? So lautet die Aufgabe aus dem SAGA-Szenario „Kampf um das Feuer“. Sofageneräle machen sich die Aufgabe zu eigen, schicken Truppen ins Gefecht, um dieses kleine Fleckchen Erde zu erobern, zu halten, koste es was es wolle! Dem schlossen sich kürzlich auch der Sturmi und der Ralf an, als in den heiligen Hallen zu Asgard zum Angriff geblasen wurde. Seht her und bewundert die wackren Recken, die sich in der Schlacht der Schlachten hervorgetan haben.
SAGA-Szenario „Kampf um das Feuer“
Bei jedem Spiel von Ralf und Sturmi bestimmt ein anderes Szenario das Tun und Streben. Mal sind es unwegsame Flussübergänge, welche die Krieger magisch anziehen. Heute ist es das Feuer, das in Spielfeldmitte brodelt und lodert.
Das Spiel beginnt auch dort drinnen. Beide Sofageneräle stellen ihre Truppen dort auf, um sogleich den Kampf aufzunehmen und eine frühe Entscheidung herbeizuführen. Das versprach ein wenig langweiliges Spiel zu werden. Und man sollte recht behalten.
Römer und Burgunder
Noch immer besitzt der Sturmi keine Armee aus dem SAGA-Buch „Zeitalter der Ritter“. Und noch immer beliebt es ihm, seine heroischen Römer ins Gefecht zu führen. Besserung hat er gelobt, der Sturmi. Doch das Ausheben einer Armee macht sich nicht an einem Tag. Aber die Truppenwerber durchstreifen bereits die Unikornischen Lande und werben für die neue Armee.
Ralfs Armee der Burgunder
- 1x Kriegsherr zu Pferd
- 1x 12er Bauern als Armbrustschützen
- 1x 8er berittene Krieger
- 1x 12er Krieger mit Piken
- 2x 10er Krieger mit Hellebarden
Sturmis Armee der Römer
- 1x berittener Kriegsherr (Tribun mit 2x Folgt mir!)
- 1x 6er Veteranen
- 2x 5er Veteranen
- 4x 4er Krieger zu Fuß
Das Spiel
Das Szenario legt es nahe, dass das Spiel im Zentrum beginnt. Alles weitere rückt für viele Spieler in den Hintergrund. Doch die Geschichte zeigte auch dieses Mal wieder, dass das ein Fehler sein kann. Denn „Unverhofft kommt oft!“.
Auf dem nachfolgenden Foto erkennt man die Truppenmassierung im Zentrum.
Das Gefecht am Spielfeldrand
Die Legionen des Sturmi eröffnen das Gefecht. Nicht im Zentrum. Nein. An der Flanke. Dort liegen Armbrustschützen im Gebüsch. Gedeckt durch eine nahe 12er-Kriegereinheit. Stärke und Reichweite – der Kampf der verbundenen Waffen. Ein würdiger Gegner für die Triarier Roms.
Der 6er-Trupp Veteranen greift die Deckungstruppe der Krieger an. Ein göttlicher Trefferwurf, wie man ihn selten hat: 3×6, 6×5, 2×4 – aus 12 Angriffswürfeln. Tschacka!
Die Krieger verteidigen jedoch auch gut: Nur wenige müssen gehen.
Dann wenden sich die römischen Krieger gegen die Armbrustschützen. Doch nur ein Schütze fällt und die Truppe der Armbrustschützen muss sich aus der Deckung zurückziehen.
Immerhin haben die Römer keine Verluste zu beklagen.
Der Auftakt in der Mitte
Ralf ließ es sich nicht nehmen, mit seiner geballten Schlagkraft in der Spielfeldmitte einen Angriff auf den einsamen römischen Kriegsherrn zu fahren.
Doch der Angriff der burgundischen Reiterei tötet zwar den römischen Kriegsherrn, doch zwei Reiter müssen dies mit ihrem Leben bezahlen.
Nachsetzen: Burgunder auf der Flucht
Die beiden Einheiten der Römer auf dem linken Flügel (Veteranen und Krieger) setzen den Kriegern und Armbrustschützen nach. Dieses Mal hatte Fortuna ein Einsehen und bescherte den Truppen Roms gute und jenen Burgunds angemessene Würfe. Die römischen Hastati setzten sogar ein zweites Mal nach und dezimierten die Armbrustschützen der Burgunder ein weiteres Mal.
Die Burgunder hatten Glück im Unglück. Während die Armbrustschützen auf 5 Figuren zurechtgestutzt wurden und ein SAGA-Würfel künftig weniger generiert werden würde, konnten die Krieger ihre Truppenstärke über den kritischen 4 Figuren halten.
Dennoch zeigte der erfolgreiche Angriff auf der Flake Wirkung, wie Ralf später mitteilte. SAGA-Würfel wurden dem Zentrum entzogen, wodurch Ralf seine Armee im Zentrum weniger stark einsetzen konnte. Auch kam von den Armbrustschützen kein Gegenfeuer in Form von Fernkampfattacken.

Ein weiterer Angriff der Hastati auf die Armbrustschützen vertieft den Erfolg: 4 Armbrustschützen müssen gehen. Die Truppenstärke fällt unter die magische Grenze von 6 Figuren.
Die Burgunder verlieren das Momentum
In ihrem Zug rücken die verbliebenen burgundischen Reiter in die offene Ebene vor den römischen Truppen. Die Bewegungsreichweite ermöglicht nicht mehr. Römische Truppen sind weit entfernt.
Der eine SAGA-Würfel der Burgunder
Der Kampf auf der Flanke verheißt für die Burgunder den Verlust eines weiteren SAGA-Würfels, wenn die Grabenstärke der Kriegereinheit unter 4 fällt. Ein verlockendes Ziel für die Veteranen der Römer. Nebenbei kann man eventuell noch die Einheit der Armbrustschützen vollständig eliminieren. Auch das gibt Siegpunkte für die Römer.
Die Kämpfe kosten Blut: Die römische Kriegereinheit schmilzt auf einen letzten Mann zusammen, der schlussendlich auch noch fällt. Doch die Triarier kommen ihren Pflichten nach. Bei nur zwei eigenen Verlusten zerlegen sie die burgundischen Truppen bis auf 2 Krieger und 2 Armbrustschützen. Der burgundische Kriegsherr muss zu Hilfe eilen, um Schlimmeres zu verhindern.
Währenddessen kommt es zu Gefechten zwischen der 4er-Einheit römischer Krieger und den 6 burgundischen Reitern. Die Römer gehen unter, die Burgunder verlieren nur einen Reiter.
Römer sein heißt: Den Sieg erarbeiten
Die Römer ziehen mit einer 5er-Einheit Veteranen in Spielfeldmitte, um die dortigen Truppen aufzureiben. Der burgundische Kriegsherr erkennt die Gefahr und attackiert die Truppe. Er gitb sein Leben für seine Truppen hin. Die Veteranen der Römer verlieren zwei Mann.
Die Römer auf der linken Flanke eilen gen Spielfeldmitte, ihren Kameraden zu helfen. Auf dem Weg dorthin fallen sie über eine 10er-Einheit burgundische Hellebardiere her, die sie kurzerhand auf halbe Stärke herabsetzen.
Derweil verlieren die Veteranen in Spielfeldmitte Mann um Mann. Ein letzter Triarier hält das Banner hochgereckt.
Die burgundischen Reiter werden zurückgerufen. Doch das Spielendet. Es endet mit einem Sieg der Burgunder, welche mehr Siegpunkte erringen konnten.
Wie es weitergeht
Fest steht, es war ein hochspannendes Spiel. Auch interessant: Die Römer konnten den starken Burgundern über weite Strecken ihre Initiative aufzwingen. Für den Verlauf entscheidend war der frühe Ausfall des römischen Kriegsherrn, was dem Wegfall zweier SAGA-Würfel entspricht, sowie das Auftreten der burgundischen Reiterei. Letztere erzielte auf dem Schlachtfeld Siege, welche die Menge der für die Römer verfügbaren SAGA-Würfel und damit deren Möglichkeiten reduzierte.
Rückblickend wäre ein Erhalt des Kriegsherrn sinnvoll gewesen. Zudem wäre der andere Typ Kriegsherr ( nur 1x Folgt mir! dafür Kampfkraft 8 statt 2 ) besser gewesen. Die eine Aktivierung mehr macht keinen so großen Unterschied, doch die Kampfkraft von 8 statt 2 hätte den Angriff der Reiterei Burgunds ganz sicher verteuert.
Auch hätte die Reiterei von dem 5er-Trupp Veteranen angegriffen werden sollen, um die Reiterei zu dezimieren. Aber hinterher ist man immer schlauer.
Das Spiel ruft nach Wiederholung, welche sich beide Sofageneräle auch geschworen haben.






































