Winter 1947.
Der Pfälzer Wald liegt erstickt unter Schnee, als hätte die Welt selbst den Atem angehalten. Hoch über den schwarzen Baumwipfeln thront Burg Wulfenheim, ein steinernes Relikt aus grauer Vorzeit, jetzt umfunktioniert zur Faust des Reiches. Ihre Mauern sind alt, ihre Geheimnisse älter. Und tief in ihrem Bauch schlägt ein Herz aus Stahl, Kabeln und verbotenem Wissen.
Ein klagender Trauerschrei von tausend geschundenen Seelen aus den Kellern unter Wulfenheim
Aus dem Weiß der Nacht schneiden sich die Silhouetten alliierter Spezialkräfte. Mäntel steif vor Reif, Atem wie Dampfsignale. Sie kommen leise, entschlossen, mit einem Ziel: das geheime Forschungslabor in oder unter der Burg zu finden und auszulöschen. Denn dort, so flüstern die Berichte, experimentiert Dr. von Hackenheim mit Mächten, die nicht für Menschen gemacht sind. Okkultes trifft Maschine. Mythos trifft Krieg.
Doch Wulfenheim schläft nicht.
Wachmannschaften patrouillieren die Zinnen, Scheinwerfer schneiden Schneeschleier in harte Kegel aus Licht. Aus verborgenen Toren stampfen roboterhafte Kriegsmaschinen, dampfend, knirschend, seelenlos. Stahlkolosse mit Runen, Zahnrädern und Waffen, die eher aus Alpträumen als aus Fabriken stammen. Jeder Schritt lässt den Boden erzittern, jeder Schuss zerreißt die Stille wie ein Donnerschlag.
Zwischen bröckelnden Mauern und vereisten Innenhöfen prallen Welten aufeinander: moderne Kriegsführung gegen mittelalterliche Architektur, menschlicher Wille gegen kalte Mechanik, Hoffnung gegen fanatischen Gehorsam. Schneeflocken tanzen durch Mündungsfeuer. Blut gefriert, bevor es den Boden erreicht.
Dies ist kein gewöhnliches Gefecht.
Dies ist ein verzweifelter Vorstoß in das Herz des Wahnsinns.
Denn fällt Wulfenheim, fällt mehr als nur eine Burg. Vielleicht kippt der Krieg selbst.
Konflikt 47. Szenario 2026.
Pulver, Okkultismus und Stahl im Schnee.
Die Spielplatte Wulfenheim
… auf der Szenario 2026 in Hackenheim bei Bad Kreuznach fängt all das ein. Mehr als Worte zeigen euch die Bilder, was die Jungs da aus dem gefrorenen Boden gestampft haben. Die Bilder entstanden bei meinem Besuch des Con am 10.01.2026.













